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Mittwoch, 28. Mai 2014

Was kann ICH denn schon tun?

Dieser Beitrag richtet sich an DICH und an MICH. Ich will DIR und MIR vor Auge führen, was jeder Einzelne von uns machen kann, damit die Welt zu einem besseren Ort für UNS und für unsere Kinder wird. Ich höre viele Stimmen, die sich fragen: Was kann ICH denn schon tun? DIE machen doch eh was DIE wollen. Nun, wie sich bei der Recherche zu diesem Beitrag gezeigt hat, gibt es eine Menge was WIR tun können. Ich nehme mich da auch selbst nicht heraus und möchte auch nicht wie ein Moralapostel wirken, denn ich fange gerade auch erst an AKTIV zu werden, obwohl ich dies schon viel früher machen wollte. Der schwierigste Schritt ist immer der erste Schritt, da wirst DU mir sicher Recht geben. Nachfolgend zeige ich DIR eine Reihe von Möglichkeiten, die sich anbieten. Einige dieser Vorschläge habe ich bereits umgesetzt, andere werde ich nach und nach in Angriff nehmen. Ich bitte DICH darum, diese Liste zu ergänzen und falls DU der Meinung bist, dass hier etwas Fehl am Platz ist, dann berichte mir davon. Auf geht's!



  • Du solltest Dein Denken und Handeln stets hinterfragen, denn niemand ist allwissend! Erweitere Deinen Horizont, in dem Du Bücher liest zu Themen, die Dich interessieren, aber auch zu Themen, denen Du eigentlich kritisch gegenüber stehst. Nur so prüfst Du wirklich alle Argumente, denn oftmals argumentieren Menschen mit Halbwissen, das sie beispielsweise aus den gängigen Leitmedien "erfahren" haben. Es gibt immer die zweite Seite der Medaille! 


  • Bilde Dich weiter statt abends vor dem Fernseher oder der Konsole "abzuschalten". Wenn Du das tust, dann lässt Du AKTIV die Gehirnwäsche zu, mit der man uns jeden Tag bombardiert. Du kannst natürlich auch informative Dokumentationen und Reportagen anschauen und die Inhalte mit Menschen teilen.


  • Dieser Schritt führt Dich zu der Erkenntnis, dass vieles schief läuft heutzutage. Vielleicht bist Du aber jemand, der das Spiel schon durchschaut hat und jetzt nach Lösungen sucht. Auf die kommen wir gleich zu sprechen, jedoch würde ich gerne loswerden, dass man sich trotzdem weiter über die uns versklavenden Mechanismen informieren sollte, damit man stets auf dem Laufenden bleibt. Denn die Propaganda schläft nicht und versucht ihrerseits neue Reize zu setzen. Wichtig ist es ebenso die Fakten nicht zu ignorieren, sondern aktiv zu diskutieren - wer nach dem "Scheiss-egal"-Prinzip handelt, wird auch keine Motivation verspüren AKTIV gegen Missstände aufzustehen. 


  • Um sich wirklich zu informieren, solltest Du nicht gerade die Massenmedien zur Informationsbeschaffung verwenden, die nachweislich Lügen verbreiten. Die Medienvielfalt, die man uns suggeriert, ist in Wahrheit eine Illusion. Du weisst doch längst, dass diese Medien Dir nicht die Wahrheit erzählen, warum informierst Du Dich noch durch sie? Ich plädiere für einen Boykott dieser Medien, denn durch das Einschalten der Nachrichten, das Aufrufen ihrer Internetpräsenz oder das Kaufen ihrer Zeitungen und Magazine geben wir ihnen eine Legitimation und halten sie am Leben. Stattdessen kannst Du unabhängige Medien unterstützen, denn es gibt noch integren Journalismus und dieser muss gefördert werden. Ich werde an dieser Stelle keine Werbung für bestimmte Portale oder Zeitschriften machen, falls Du aber Interesse hast, kannst Du mich gerne kontaktieren.


  • Wir leben im Informationszeitalter des Internets und das Internet ist ebenfalls ein "Ort" an dem Du eine Wandlung erleben kannst. Du kannst beispielsweise eine andere Suchmaschine als Google benutzen. Google ist ein riesiger Konzern, der Deine Daten nachweislich an Unternehmen verkauft. Es gibt Alternativen, die es wert sind, sie genauer zu untersuchen! Hinzu kommt die Möglichkeit durch Online-Petitionen von Deiner Stimme Gebrauch zu machen. Dies dauert keine 5 Minuten und du kannst die verschiedensten Ideen unterstützen - bequem vom Schreibtisch aus. Hier ein aktuelles Beispiel für das TTIP-Handelsabkommen.


  • Das Internet bietet Dir zahlreiche weitere Möglichkeiten. Du kannst wichtige Informationen oder Artikel in sozialen Netzwerken liken und teilen statt diese einfach nur selbst zu lesen. Es ist wichtig, dass wir die Stärken dieser Plattformen voll ausnutzen und die Informationen flächendeckend verteilen. Dies wird ermöglicht durch das Jeder-kennt-jeden-Gesetz, welches besagt, dass alle Personen eines Netzwerks sich über 6 Ecken kennen. Merkst Du jetzt wie wichtig die Verbreitung von Informationen auf Facebook und co. ist? Du kannst auch weiter gehen und Material verteilen, in dem Du informative Artikel ausdruckst und in der Bahn, Kantine oder auf öffentlichen Plätzen verteilst und auslegst. Zudem kannst Du heute relativ einfach einen eigenen Blog betreiben und auf diesem Themen behandeln, die Dir wichtig erscheinen. Du kannst hierbei auch einfach über Deine Talente schreiben und anderen Menschen Tipps geben, wenn Du beispielsweise ein talentierter Zeichner oder Zeichnerin bist. Du kannst Produktseiten öffentlich anschreiben - z.B. durch Facebook - und von ihnen fordern, dass sie endlich im Sinne des Volkes, der Verbraucher und der Umwelt handeln. Du kannst Politiker anschreiben und somit öffentlich Kritik äußern. Hierbei solltest Du keine Angst vor möglichen Konsequenzen haben, denn Deine Stimme zu erheben ohne sofort erschossen zu werden, ist ein Privileg welches wir hier in der westlichen Welt nun einmal haben und wir sollten auch Gebrauch davon machen! Wir müssen wie ein Schwarm sein, ohne erkennbare Führung und mit absoluter Gleichberechtigung! Jeder einzelne Mensch, den man so über das Internet erreicht, ist wichtig und kann ein Multiplikator werden! Schließlich möchte ich Dir eine Seite ans Herz legen, in der Du Dich mit anderen Menschen aus Deiner Region vernetzen kannst und über das Forum Hilfe suchen oder auch Hilfe annehmen kannst. Die Seite nennt sich WIRkarte, schau einfach mal rein.


  • Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Besuch bzw. die aktive Teilnahme an Demonstrationen. Hierbei ist nicht nur der Gebrauch Deiner Stimme ausschlaggebend, sondern das Treffen mit Gleichgesinnten. Bei einer Demonstration kannst Du Menschen kennenlernen, die ähnlich denken und ebenfalls mit den Verhältnissen unzufrieden sind wie Du. Zudem zeigst Du Präsenz auf der Straße, denn nur so erreichst Du auch Menschen, die möglicherweise in keinem sozialen Netzwerk aktiv sind. Außerdem kannst Du neue Informationen erhalten oder einfach Freundschaften schließen und möglicherweise einen Dienst zur Nachbarschaftshilfe leisten.


  • Konsum einschränken! Wir müssen dem System unsere Kaufkraft entziehen und zeigen, dass wir den Unsinn von immer mehr Wachstum nicht mehr mitmachen und dass dies nicht in unserer Natur liegt. Kaufe nur das, was Du wirklich brauchst. Du musst Dir nicht alle zwei Jahre ein Handy aufschwätzen lassen. Dein Fernseher tut auch noch die nächsten drei Jahre - vor allem wenn Du ihn nicht so oft einschaltest. Du musst auch nicht immer Neuware kaufen, Second-Hand tut es auch und damit unterstützt Du auch mittelständische Geschäfte. Wenn etwas kaputt ist, musst Du es nicht sofort wegschmeissen. Versuche es doch mal zu reparieren oder wenn Du es nicht kannst, an jemanden zu geben, der es tut. Nähe auch mal Deine Kleidung, falls sie ein kleines Loch hat, anstatt zum nächsten Modegeschäft zu rennen und Dir die neuesten und hippen Gewänder zu kaufen. Prüfe nach, ob ein Produkt von bestimmten Konzernen in Billiglohn-Ländern produziert wird, bevor Du es kaufst. Sei kritisch!


  • Kaufe keine Platiktüten beim Einkauf, sondern denke vor und nimm ein paar Stofftüten mit, die man öfter verwenden kann und die biologisch schneller abbaubar sind als Platiktüten. Wenn das jeder von uns macht, wird automatisch weniger Plastik produziert. Versuche so wenig Müll wie möglich zu produzieren und verzichte auf aufwendig verpackte Produkte. Sei ein Beispiel für Deine Mitmenschen und trenne Müll richtig, so dass beim Recyclen weniger Ressourcen verloren gehen bzw. gebraucht werden, um den Müll später zu trennen. Entrümpel Deinen Keller und trenn Dich von unnötigem Ballast. Horte keine Dinge, die Du sowieso nicht brauchst - denn (zu viel) Besitz macht nicht frei, sondern hält Dich gefangen. Lerne Dich von der Konsum- und Besitzgesellschaft unserer Zeit zu befreien!


  • Die nächsten Punkte werden etwas ausführlicher - es geht um Nahrung. Um lange und ressourcenfordernde Transportwege zu vermeiden, kannst Du es in Erwägung ziehen saisonal zu essen. Erdbeeren aus Spanien im Winter? Come on! Das muss nun wirklich nicht sein. Menschen in früheren Zeiten hatten genau diesen Jahreszeiten bedingten Rhythmus und das entspricht doch mehr den natürlichen Abläufe, findest Du nicht auch? So gibt es etwa die Möglichkeit saisonale Gemüsekisten zu bestellen oder auch regional beim Bauern in der Nähe einzukaufen. Diese Produkte sind oftmals hochwertiger als ihre Pendants im Discounters, da es nicht zu einer Manipulation durch Pestizide und Wachstumshormonen kommt - zumindest nicht in dem Ausmaß, der in Massenzuchthäusern stattfindet. Dies ist natürlich teurer als die Lebensmittel im Supermarkt, aber beim Essen sollte man nicht sparen, wie ich finde. Somit unterstützt Du direkt Kleinbauern und entziehst Dich dem durch Großkonzerne wie Monsanto dominierten weltweiten Agrarmarkt. Einen Hofladen bei Dir in der Nähe findest du HIER. Des Weiteren solltest Du in Erwägung ziehen, Fairtrade-Marken zu unterstützen - beispielsweise bei Kaffee. Das ist sicherlich auch teurer als der "Billig"-Kaffee, jedoch ist es nur fair! Wem das egal ist, dem sei gesagt, dass man durch billigen Kaffee DIREKT die Abzocke von den Plantagenarbeitern und ebenso Kinderarbeit unterstützt. Lieber etwas weniger Kaffee trinken aber dafür guten und fair bezahlten - das hilft auch der eigenen Gesundheit. Sicherlich gibt es Abzocker bei diesen Fairtrade- und Biomarken, jedoch liegt es in Deiner Hand Dich darüber zu informieren und die Deiner Meinung nach richtige Wahl zu treffen. Bio ist nicht automatisch gleich Bio!


  • Ein Plädoyer für Vegetarismus habe ich schon gehalten, falls Dich das Thema beschäftigt - Material gibt es genug. Für Fleischesser sei an dieser Stelle gesagt, dass es möglich ist direkt beim Bauer Fleisch zu erwerben - dabei kann man sich auch anschauen, wie die Tiere gehalten werden. Ein höherer Preis für das Fleisch als im Discounter sollte auch hier selbstverständlich sein. Auf Besuche von Fast Food-Restaurants wie Crack Donalds und Murder King solltest Du weitesgehend verzichten - dieses Essen ist nachweislich absolut ungesund, bietet überhaupt keinen Nährwert und holzt den Regenwald schneller ab als alles andere! Falls Dir also die Lungen unseres Planeten etwas bedeuten, dann verzichte und kaufe dort nicht einmal einen Salat oder einen Veggie-Burger - dadurch unterstützt Du den Konzern ja trotzdem!


  • Autark leben als Ideal: Vielleicht fragst Du Dich was das sein soll - nun, es ist eine Lebensweise, in der man sich selbst versorgt durch eigenen Gemüse- und Obstanbau beispielsweise. Dazu musst Du keinen großen Garten besitzen, es reicht ein kleiner Balkon oder eine Terrasse. Im Internet findest Du viele hilfreiche Anregungen und Tipps unter: Urban Gardening, Guerilla Gardening, Saatbomben, Salatbaum, usw. Es gibt beispielsweise vertikales Gärtnern (auch HIER zu sehen), Window Farming oder Indoor Farming von Kräutern. Zusätzlich kannst Du auch Wildpflanzen wie Löwenzahn, Brennnesseln (leckerer Tee) oder Holunder sammeln und diese verarbeiten bzw. es lernen diese zu verarbeiten. Ich habe letztens auch damit angefangen und versuche mich darin weiterzubilden. Meine Eltern haben einen Strebergarten und bauen dort sehr viel Gemüse, Obst, Kräuter und Kartoffeln an. Diese Lebensmittel sind um einiges vitaler als aus dem Supermarkt - so viel ist sicher! Hier einige Bilder von meinen Gartenversuchen, die ich mit meiner Freundin zur Zeit hege und pflege:

Kartoffeln in einem einfachen Plastikeimer - besser in einem Holzfass

Lauchzwiebeln in einem Blumenkasten für Balkons

Kohlrabi und Paprika in einem Blumenkasten für Balkons

weiße Behälter: Tomaten, brauner Behälter: Buschbohnen

  • Es gibt auch eine ganz gute Website mit den Standorten von Wildpflanzen und -obst in Deiner Umgebung. Des Weiteren empfiehlt es sich Obst und Gemüse einzulagern/ einzukochen bzw. einzufrieren, so dass man auch im Winter nicht saisonal essen kann. Hierbei gehen zwar einige Vitamine verloren, aber es ist besser als im Winter gespritztes Gemüse aus Mega-Gewächshäusern kaufen zu müssen. 
  • Glas durch Plastik ersetzen kann ich Dir nur wärmstens empfehlen, besonders bei Wasser. Dieses hat so einen viel besseren Geschmack und es gelangen auch keine Nano-Plastikpartikel in Deinen Organismus.
  • Bei Elektrogeräten, Möbeln und Stoffen solltest Du auf eine gute Qualität und damit verbundene lange Haltbarkeit achten. Wenn man nicht so viel Geld hat, dann sollte man eher in gebrauchte Dinge mit guter Qualität investieren, als in Billigwaren, die in Ländern mit Niedriglöhnen und Menschenausbeutung hergestellt werden.


  • Benutze für kurze Strecken ein Fahrrad oder gehe zu Fuß anstatt den Motor Deines Autos anzuwerfen. Überhaupt sollte man sich die Frage stellen, ob ein Auto wirklich notwendig ist - vor allem in Großstädten mit ausreichend ausgebautem öffentlichen Verkehrsnetz.
  • Der Konsum von Pharma-Artikeln sollte ebenfalls umgehend überdacht werden. Es ist sinnvoller sich mit pflanzlichen Mitteln/ einfachen Hausmitteln zu befassen als seinem Organismus noch weiter Schadstoffe zuzuführen.
  • Um Strom zu sparen ist es ratsam alle elektrischen Geräte aus der Steckdose zu ziehen wenn man diese nicht benutzt. Das tut nicht nur dem eigenen Geldbeutel gut, sondern auch den Ressourcen des Planeten. Dasselbe gilt natürlich für Wasser - Wasser kannst Du immer sparen, ob beim Zähne putzen, duschen oder Geschirr spülen.
  • Ich weiss, dass viele Menschen gerne sehr viel Sport machen. Doch in letzter Zeit artet das bei einigen sehr aus. Sport ist sehr wichtig, man sollte regelmäßig Sport treiben. Aber der Fitnesswahn, dem viele Menschen erliegen, ist sehr merkwürdig. Spüre die Verbundenheit zu Deinem Körper, aber übertreibe es nicht, in dem Du ihn drillst! Folge keinen falschen Idealvorstellungen, die uns in der Gesellschaft präsentiert werden - von Magermodels zu Muskelmännern. Bringe Dich in Einklang - vernachlässige und vergesse vor lauter Fitnesswahn nicht Deine emotionalen Aspekte! Ein sehr interessantes Video hierzu. Meditiere und gehe in Dich, denn wahrer Frieden kommt von Innen und in der Ruhe liegt die Kraft. Beschäftige Dich doch mal mit den großen Fragen: Wer bist Du? Woher kommst Du? Wohin gehst Du? Befreie Dich hierbei aber von dogmatischen Religionen und falschen Wertvorstellungen. Die einzige Wahrheit liegt in Dir und sonst nirgendwo!


  • Schätze jedes Leben, so klein und unbedeutend es auch scheinen mag! Verzichte doch einfach auf Produkte von Unternehmen, die nachgewiesenermaßen auf Tierversuche setzen. Hier eine kleine Auflistung. Unsere Devise sollte lauten: BEWUSSTER LEBEN!
  • Es gibt noch viele weitere spannende Projekte, die bereits jetzt schon Anwendung finden: Regionale Währungen, Gemeinschaftsgärten, alternative Energien, Re-Skilling, lokale Wirtschaft stärken. Eines davon ist Transition Town. Dabei geht es vor allem um Dezentralisierung - dem Gegenteil was wir heute weltweit erleben, nämlich die Zentralisierung:


  • Als wichtig erachte ich es auch, dass man frisch aufgeweckte Menschen nicht bremsen, verwirren  oder kritisieren sollte. Jeder Mensch "wacht" in seinem eigenen Tempo auf - es handelt sich hierbei nicht um einen Wettbewerb! Wir müssen uns gegenseitig unterstützen und brauchbare Tipps geben. Es nützt niemandem, wenn wir uns gegenseitig fertig machen und in Konkurrenz miteinander leben, so wie uns die Gesellschaft dazu trimmt! Jeder kann von jedem lernen! 
  • Du stehst nicht alleine da, es gibt Millionen, die so denken und fühlen wie Du, die gerne ein anderes Leben führen würden. Du darfst nicht weiter glauben, dass Du allein nichts ausrichten kannst! Das stimmt einfach nicht! Jeder einzelne kann etwas beitragen, dann ist der Wandel da! Hege auch keinen Hass gegen diejenigen, die uns unterdrücken und versklaven wollen. Gegen diejenigen, die Kriege führen und auch noch Profit daraus schlagen! Hasse nicht, denn wir nicht geliebt wird, hasst! Nur wer nicht geliebt wird, hasst!


  • Schließe auch keine Kinder von diesem Wandel aus, denn die Kinder brauchen diese Veränderung erst recht. Lehre sie was Recht und Unrecht ist, zeige ihnen eine andere Perspektive auf das Leben als sie in der Schule lernen. 
  • Anstatt gegen das System zu sein, sollten wir etwas neues aufbauen. Dies setzt kreative Energie ins uns frei! Buckminster Fuller hat diese Idee vorgelebt, in dem er kreativ und naturnah konstruiert hat - von Autos bis hin zu Gebäuden. Ihm verdanken wir auch dieses Zitat:
"Man schafft niemals Veränderung, in dem man das Bestehende bekämpft. Um etwas zu verändern, baut man neue Modelle, die das Alte überflüssig machen."


  • Aber vor ALLEM: Zeige wieder Menschlichkeit! Das ist mit das Wichtigste, was Du tun kannst. Leg Deine eventuell vorhandene Gleichgültigkeit an Mensch, Tier und Umwelt ab und zeige Dich verantwortlich. Sei hilfsbereit, aufmerksam, freundlich und respektvoll im Umgang mit anderen und auch Dir selbst. Halte Dich an Menschen, die Dir nahe stehen, versöhne Dich mit Deinem Nachbarn und gehe nicht an Fremden vorbei, die Hilfe brauchen. Gebe Obdachlosen etwas ab - es nimmt Dir persönlich nur wenig weg, aber gibt so viel! Lache Menschen nicht aus, wenn sie etwas falsch machen, sondern biete Deine Hilfe an, um zu zeigen, wie es besser gehen könnte. Schau niemals auf Menschen herab, außer Du hilfst ihnen beim Aufstehen. Nimm ein Ehrenamt an, wenn es Deine Zeit zulässt. Lege Vorurteile ab, bekriege nicht, sondern schließe Frieden. Wer streitet, der zeigt nur den Frust, den er selber in sich hat - sonst nichts! Es ist absolut unnötig und vergiftet das Klima unter uns nur unnötig. Bringen wir jedem Menschen zunächst einmal Wertschätzung entgegen - nur dann werden wir alle gemeinsam eine Wertschöpfung haben können! Lasse Deine negativen Gefühle weg und konzentriere Dich auf die Lösung:


"Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern." (afrikanisches Sprichwort) 

Diese Liste ist bei weitem nicht vollständig, ICH würde mich freuen, wenn DU noch Input hast. :-)

Montag, 1. August 2011

Ansätze zu Lösungen der Probleme der Erde

Im letzten Post habe ich mich mit der riesigen Krise der Erde befasst und auch schon einige Anregungen und Ideen vorgestellt. In diesem Post will ich euch mal näher bringen, wie Menschen auf der ganzen Welt bereits tolle Ideen umgesetzt haben und wie groß die Bewegung zur Rettung der Erde mittlerweile ist. Doch dazu später mehr.




Effizienz in der Kommunikation ist eine Frage der Vereinfachung.


Aufbauend auf dem gemeinsamen Lösungsansatz gilt es, eine gemeinsame Kommunikationsstrategie zur Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung zu entwickeln.

Kommunikativer Absender der zukünftigen Kampagnen ist die neue Initiative mit dem gemeinsamen Logo sowie dem Motto jetzt-die-welt-retten.de, welches auf unterschiedliche Art und Weise übersetzt werden kann. Diese Kommunikationselemente werden von den einzelnen mitwirkenden Gruppen und Organisationen in ihre bestehende, individuelle Kommunikation integriert.

Der große gemeinsame Absender fungiert als übergreifender Nenner in den verschiedenen, weltweiten Kampagnen. Wesentlich für die nationale Kommunikation ist somit, dass gleichzeitig 198 andere Nationen hinter der eigenen nationalen Kampagne stehen. So wird ein größeres Selbstbewusstsein vermittelt und eine höhere Wirkung gewährleistet.

Ein Beispiel dafür ist eine Kampagnenidee, die von der Hamburger Werbeagentur Leagas Delaney eigens für den Konsultationsprozess konzipiert wurde. Im Fokus steht der Aufruf zur Bündelung von Kräften und die Überwindung von Einzelinteressen. Die Mechanik ist einfach und von hoher Symbolik:

Es werden jeweils zwei Prominente zusammen gezeigt, die in der Öffentlichkeit grundsätzlich unterschiedliche Positionen vertreten: im Sport, in der Wirtschaft, in der Politik, im Glauben, in der Kultur etc. Mit ihrem gemeinsamen Statement "Es kann nur eine Meinung geben: Jetzt die Welt retten" stellen sie ihre eigenen, individuellen Interessen und Eitelkeiten zurück und demonstrieren im Sinne des gemeinschaftlichen Prozesses Geschlossenheit.


Komplexität braucht klare Zielvorgaben.




Zahlreiche Menschen zeigen, dass eine bessere Welt möglich ist:

  • Muhammad Yunus führte Bangladesch mit Kleinstkrediten aus der schlimmsten Armut. "Nach Yunus Vorstellungen muss „die Struktur des Kapitalismus vervollständigt werden“ durch die Einführung von Sozialunternehmen. Der Zweck dieser Unternehmen soll nicht die Gewinnmaximierung sein, sondern die Lösung von sozialen und Umweltproblemen. „Wenn man die profit-maximierende Brille abnimmt und zur sozialen Brille greift, sieht man die Welt in einer anderen Perspektive“, meinte er. Falls ein Gewinn anfalle, werde er in das Unternehmen reinvestiert. Die Anteilseigner verdienen nichts, können ihr Kapital jedoch mit der Zeit zurückerhalten. Attraktiv sei eine derartige Geldanlage für Menschen, die Gutes tun wollen, wovon es viele gebe, nach Überzeugung von Yunus." (aus Wikipedia)


  • Vandana Shiva hat in Indien Patentrechte zurückerkämpft. Shiva gründete 1991 eine Organisation namens Navdanya ("Neun Saaten"), welche sich als Pionier einer Bewegung zur Sicherung von Saatgut traditioneller Nahrungspflanzen sieht. "Navdanya sammelt und sichert regionale Sorten und baut sie auf der Versuchsfarm im nordindischen Dehradun am Fuß des Himalaya an. Navdanya will biologischen Anbaumethoden fördern, die Bauern schützen, die Bevölkerung mit guten Lebensmitteln versorgen und lokale Märkte stärken. Navdanya installierte 46 Saatgutbibliotheken in ganz Indien und hat inzwischen nach eigenen Angaben rund 200.000 Bauern geholfen." (aus Wikipedia)


  • Hans Küng forscht nach einem gemeinsamen Weltethos. Informationen zur Person und zum Weltethos

Grundüberzeugungen:

Kein Zusammenleben auf unserem Globus ohne ein globales Ethos.
Kein Frieden unter den Nationen ohne Frieden unter den Religionen.
Kein Frieden unter den Religionen ohne Dialog zwischen den Religionen.
Kein Dialog zwischen den Religionen und Kulturen ohne Grundlagenforschung.
Kein globales Ethos ohne Bewusstseinswandel von Religiösen und Nicht-Religiösen.

"Diese eine Welt braucht ein Ethos; diese eine Weltgesellschaft braucht keine Einheitsreligion und Einheitsideologie, wohl aber einige verbindende und verbindliche Normen, Werte, Ideale und Ziele." (Zitat aus obigem Wikipedia-Artikel)



  • Wangari Maathai, die Wüstengebiete aufforstet. "Im Jahr 2004 erhielt die Umweltaktivistin, die in zielstrebiger Förderung von afrikanischer Frauenpolitik die beste Vorbeugung gegen Wasser- und andere Umweltschäden sieht, als erste afrikanische Frau den Friedensnobelpreis." (Wikipedia)



  • Amartya Sen hat ein alternatives Wirtschaftssystem entworfen. Der Hauptgedanke Sens bezieht sich auf die Vergrößerung der individuellen Freiheiten zur Minderung der sozialen, globalen Ungerechtigkeiten.


Fünf einander ergänzende Freiheiten sind unter anderem für den Entwicklungsprozess von Bedeutung:

  1. Die politische FreiheitBei ihr spielt die Demokratie eine wesentliche Rolle, denn sie vergrößert die Verwirklichungschancen der Menschen und ist deshalb die beste Regierungsform. Sie ist ein wesentlicher Weg zur Erweiterung der Freiheiten. Das liegt daran, dass sie den Menschen ermöglicht, ihre Meinungen auszudrücken. Zugleich kann man die Werte und Prioritäten der Gesellschaft öffentlich kommunikativ festlegen.
  2. Ökonomische EinrichtungenEin zusätzlicher wichtiger Faktor für die Entwicklung ist der ungestörte und freie Zugang zum Markt und zum Arbeitsmarkt. Angesichts dessen, dass staatliche Regulierungen unter bestimmten Umständen legitim oder sogar notwendig sind, spricht sich Sen nicht für eine reine Marktwirtschaft aus. 
  3. Soziale ChancenBeginnend mit den sozialen Institutionen wird es den Menschen ermöglicht, am wirtschaftlichen Fortschritt teilzuhaben. Die Leistung des Marktes hängt nicht nur von den politischen, sondern auch stark von den sozialen Bedingungen ab.
  4. Gesellschaftliche TransparenzTransparenz ist die Basis des Vertrauens, auf der eine funktionierende Gesellschaft aufbaut. Sie wirkt vorbeugend gegen Korruption und einen unverantwortlichen Umgang mit Finanzmitteln und Macht. Politische und ökonomische Freiheiten werden stark durch Transparenzgarantien beeinflusst. Im selben Atemzug nennt Sen als das historische Verdienst des Kapitalismus die Entwicklung einer kapitalistischen Moral.
  5. Soziale Sicherheit Sie gehört zu den instrumentellen Freiheiten, die einerseits Ziel, anderseits aber auch ein Mittel der Entwicklung sind. Sozialversicherungen verhindern oft, dass außerordentliches Elend oder Armut entstehen, sie können Menschen sogar vor dem Tod bewahren. Unter anderem gehören in diese Sparte die Hilfe für Arbeitslose, Unterstützung bei Hungersnöten und von Mittellosen. In "Die Ökonomie für den Menschen" spricht sich Amartya Sen gegen zwei übliche Einsprüche gegen staatliche Sozialsysteme aus. Einerseits die Stammtischaussage, zu viel Unterstützung würde dem Arbeitslosengeldempfänger die Motivation zur Arbeitssuche nehmen. Da es aber aus der Empirie keine Daten und Statistiken über dieses angebliche Phänomen gibt, ist es sehr fragwürdig, ob dies auch zutrifft. Abgesehen davon ist es für den Empfänger der Unterstützung ein erniedrigender Zustand, weil sie ihn mehr oder weniger zu einem Empfänger von Almosen macht. Die zweite Kritik, die besagt, das System würde oft missbraucht werden, weist er zurück. Er legt hier dar, dass man solche Unterstützungen nicht verringern oder eliminieren könne, ohne die wirklich Bedürftigen dabei in Mitleidenschaft zu ziehen. (aus Wikipedia)



Und natürlich noch viele viele mehr. Wenn jemand meint, dass eine spezielle Person in dieser Liste fehlt, dann könnt ihr mir das gerne mitteilen. Ich habe nur eine grobe Auswahl getroffen.




Die Menschheit verfügt ausserdem über viele wertvolle Institutionen:

  • Agenda 21 ist ein entwicklungs- und umweltpolitisches Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert, ein Leitpapier zur nachhaltigen Entwicklung, beschlossen von 172 Staaten auf der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen (UNCED) in Rio de Janeiro (1992). Mit der Entwicklungsvorstellung von nachhaltiger Entwicklung (sustainable development) sollen durch eine veränderte Wirtschafts-, Umwelt- und Entwicklungspolitik die Bedürfnisse der heutigen Generation befriedigt werden, ohne die Chancen künftiger Generationen zu beeinträchtigen. (aus Wikipedia)
  • attac (association pour la taxation des transactions financières et pour l'action citoyenne - Vereinigung zur Besteuerung von Finanztransaktionen im Interesse der BürgerInnen)  ist eine globalisierungskritische Nichtregierungsorganisation, die am 3. Juni 1998 in Frankreich gegründet wurde" und nach eigenen Auskünften weltweit 90.000 Mitglieder hat (in 50 Ländern). Attac kritisiert die neoliberale Globalisierung und versucht u.a. mit Demonstrationen und Bildungs- und Aufklärungsarbeit gegen Armut und Ausbeutung zu kämpfen.


  • Brundtland-Bericht ist ein von der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung veröffentlichter Bericht aus dem Jahre 1987 in dem es um die Definition des Begriffs "Nachhaltige Entwicklung" geht. "Dauerhafte Entwicklung ist Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können. Im Wesentlichen ist dauerhafte Entwicklung ein Wandlungsprozess, in dem die Nutzung von Ressourcen, das Ziel von Investitionen, die Richtung technologischer Entwicklung und institutioneller Wandel miteinander harmonieren und das derzeitige und künftige Potential, menschliche Bedürfnisse und Wünsche zu erfüllen" (aus Wikipedia)
  • CSI (Centre for Social Investment - Zentrum für soziale Investitionen und Innovationen) ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg. "Die Aufgabe des CSI ist es, durch Forschung, Lehre, Netzwerkarbeit und Beratung das Verständnis sozialer Investitionen – also aller Arten privater Beiträge zum Gemeinwohl - in theoretischer wie praktischer Hinsicht zu erweitern." "Das zentrale Forschungsthema des CSI sind soziale Investitionen (Stiftungswesen, Zivilgesellschaft und Sozialwirtschaft. Hierzu werden nationale und internationale Forschungsprojekte mit Betonung der europäischen Ebene durchgeführt. Der Begriff der sozialen Investition beschreibt im engeren Sinne die Verteilung von Kapital, um die soziale und ökonomische Wohlfahrt von Menschen zu steigern. Allerdings basieren Demokratie und Zivilgesellschaft nicht nur auf Geld, sondern ebenso auf Werten, ehrenamtlicher Arbeit, engagierten Menschen und Netzwerken aus Vertrauensbeziehungen." (aus Wikipedia)
  • Erd-Charta ist eine "Deklaration grundlegender ethischer Prinzipien für eine nachhaltige Entwicklung im globalen Maßstab dar und soll als völkerrechtlich verbindlicher Vertrag von der internationalen Staatengemeinschaft ratifiziert werden." (aus Wikipedia)
Grundprinzipien

1) Achtung haben vor der Erde und dem Leben in seiner ganzen Vielfalt.
2) Für die Gemeinschaft des Lebens in Verständnis, Mitgefühl und Liebe sorgen.
3) Gerechte, partizipatorische, nachhaltige und friedliche demokratische Gesellschaften aufbauen.
4) Die Fülle und Schönheit der Erde für heutige und zukünftige Generationen sichern.
5) Die Ganzheit der Ökosysteme der Erde schützen und wiederherstellen, vor allem die biologische Vielfalt und die natürlichen Prozesse, die das Leben erhalten.
6) Schäden vermeiden, bevor sie entstehen, ist die beste Umweltpolitik. Bei begrenztem Wissen gilt es, das Vorsorgeprinzip anzuwenden.
7) Produktion, Konsum und Reproduktion so gestalten, dass sie die Erneuerungskräfte der Erde, die Menschenrechte und das Gemeinwohl sichern.
8) Das Studium ökologischer Nachhaltigkeit vorantreiben und den offenen Austausch der erworbenen Erkenntnisse und deren weltweite Anwendung fördern.
9) Armut beseitigen als ethisches, soziales und ökologisches Gebot.
10) Sicherstellen, dass wirtschaftliche Tätigkeiten und Einrichtungen auf allen Ebenen die gerechte und nachhaltige Entwicklung voranbringen.
11) Die Gleichberechtigung der Geschlechter als Voraussetzung für nachhaltige Entwicklung bejahen und den universellen Zugang zu Bildung, Gesundheitswesen und Wirtschaftsmöglichkeiten gewährleisten.
12) Am Recht aller - ohne Ausnahme - auf eine natürliche und soziale Umwelt festhalten, welche Menschenwürde, körperliche Gesundheit und spirituelles Wohlergehen unterstützt. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den Rechten von indigenen Völkern und Minderheiten.
13) Demokratische Einrichtungen auf allen Ebenen stärken, für Transparenz und Rechenschaftspflicht bei der Ausübung von Macht sorgen, einschließlich Mitbestimmung und rechtlichem Gehör.
14) In die formale Bildung und in das lebenslange Lernen das Wissen, die Werte und Fähigkeiten integrieren, die für eine nachhaltige Lebensweise nötig sind.
15) Alle Lebewesen rücksichtsvoll und mit Achtung behandeln.
16) Eine Kultur der Toleranz, der Gewaltlosigkeit und des Friedens fördern.




Ich werde im nächsten Post noch einige andere Institutionen vorstellen. Danke für euer Interesse und ich hoffe dass sich einige durch diese große Menge an Menschen inspirieren und ermutigen lassen, ihr Bewusstsein auf die Rettung unseres Planeten zu auszurichten.

Die Erde wird es euch danken!




Freitag, 29. Juli 2011

Probleme der Erde

So liebe Leute, ich habe leider erst jetzt Zeit gefunden um meinen Blog weiterzuführen. In diesem Post möchte ich auf die derzeitige Krise der Menschheit eingehen. Wer sich jetzt fragt, welche Krise ich meine, der läuft wohl blind durch die Welt. Wir Menschen befinden uns am absoluten Abgrund und stehen vor dem Untergang! Wir müssen endlich aufwachen und etwas dagegen tun und zwar jeder Einzelne!




Wenn viele Menschen eine gemeinsame Utopie haben, 
dann ist es bald keine mehr!



Aus der Broschüre der Organisation "Jetzt die Welt retten" bzw. der "Coalition for the global commons" und vielen anderen Quellen geht folgendes hervor und das sollte man in sein Bewusstsein brennen:

  • 30 000 Kinder sterben in unserer "reichen" Welt TÄGLICH an den Folgen von Hunger, verschmutztem Wasser und vermeidbaren Krankheiten!
  • Aktuell stirbt in Somalia alle 6 Minuten ein Kind!
  • 2,8 Milliarden Menschen, d.h. fast die Hälfte der Weltbevölkerung, leben von WENIGER als 2 US$ am Tag!
  • 200 Tier- und Pflanzenarten sterben TAG FÜR TAG aus!
  • 104 Milliarden US$ Entwicklungshilfe weltweit stehen 123 Milliarden US$ an ZINSZAHLUNG an die Geberländer gegenüber!
  • 1 200 MILLIARDEN US$ werden jährlich für Waffen ausgegeben!
  • Die vier reichsten Menschen zusammen sind wohlhabender als eine Milliarde der Ärmsten! 40% der Weltbevölkerung verfügen über 94% des weltweiten Einkommens!
  • Über 50 Millionen Menschen sind STÄNDIG auf der Flucht vor Hunger, Krieg und Verfolgung!

Weitere Probleme: 
  • Krieg, Folter, Massenmord, Genozid seit jeher in der Menschheitsgeschichte
  • Seuchen und Krankheiten bei Mensch und Tier, Atemwegserkrankungen, Allergien, Phobien, Magersucht, Fresswahn, Krebs, Aids, Depressionen, Aggressionen, Selbstmorde und Amokläufer, massive Schlafstörungen
  • Natur- und Umweltverschmutzung, Treibhauseffekt, Ozonloch, Klimawandel, Smog, Abgase, gewaltige und sich häufende Naturkatastrophen, gnadenlose Ausbeutung der natürlichen Ressourcen der Erde, Ölpest, Wegwerfgesellschaft, Müllberge, Müllmenschen
  • kranke Monokulturen, grausamste Massentierhaltung, -transport und -abschlachtung
  • Reaktorunfälle, atomare Verstrahlung, Verkehrschaos
  • Lug, Betrug und Neid egal wo man hinsieht, Korruption, Manipulation, Waffenhandel, Aktienwahn und Profitgier, Ausbeutung, Rassenhass und Skinheads, Terror, Religionsfanatiker, heuchlerische Kirchen, Sekten
  • Staatsverschuldung in nie dagewesener Höhe, Finanzkrisen, Steuerlast, aus den Nähten platzende Großstädte, Ghettos, Slums
  • vollständige Abhängigkeit von Mikrochips und Magnetkarten, Verblödung der Bevölkerung, Gewalt und Horror rund um die Uhr im Fernsehen und Kino, Killerspiele, ständige und sich ausbreitende Überwachung, Genmanipulation, Klone
  • permanente Verbreitung von Angst durch die Medien, Angst vor der Arbeitslosigkeit und vor dem Altwerden
  • Stress, Hektik, Drogenkonsum, organisiertes Verbrechen, Prostitution, Menschenhandel, moderne Sklaverei, Kinderarbeit, Kindersoldaten, sexuelle Perversion, Kinderschändung, Inzest
  • Pflegenotstand, Jugendarbeitslosigkeit, kaputte Jugendliche ohne Perspektive, schlechte und ungerechte Schulsysteme, Streit und Zerrissenheit innerhalb der Familie
  • Dauerwerbung, Konsumzwang bzw. Konsumterror, Markenzwang bei Kleidung und Gebrauchsgegenständen, unmoralische und falsche Schönheitsideale, Rundumbestrahlung durch Handys, Sendemasten und Satelliten


Es ist wirklich unverstellbar in was für einer Welt wir leben und es ist noch unvorstellbarer dass die absolute Mehrheit der Menschen diese gigantische Krise nicht als solche wahrnimmt, geschweige denn etwas gegen sie unternimmt und sich nur für ihren persönlichen Werdegang interessiert! 

Unsere Generation muss zukunftsfähige Lösungen finden um die immer grösser werdende Kluft zwischen Arm und Reich zu überbrücken, die Klimakrise in den Griff zu kriegen und das Bevölkerungswachstum menschenwürdig(!) zu verlangsamen. 

Die entscheidende Herausforderung unserer Generation besteht darin, auf Basis unserer spirituellen Wurzeln und kulturellen Erfahrungen GEMEINSAM UND IM DIALOG einen gemeinsamen Lösungs- und Maßnahmenkatalog zu vereinbaren. Das große Ziel ist ein Weltordnungssystem, das nach Regeln funktioniert, die
  1. das Welthandelssystem fairer gestalten,
  2. das Klimasystem gerecht lösen und somit
  3. ein friedliches und zukunftsfähiges Zusammenleben auf der Erde ermöglichen



Nichts ist erhebender als das Gefühl, sich nicht im Kleinen zu verlieren, sondern Teil einer globalen Bewegung zu sein!





Der Egoismus ist die größte Gefährdung der Menschheit!






Kurzfristiges Denken löst keine großen Probleme, denn viele Probleme entwickeln sich nicht linear, sondern exponentiell. Die Kräfte sind heute in der Regel gespalten, das Denken und die Philosophie in Politik und Wirtschaft sind meist kurzfristig orientiert und die vorgebrachten Lösungskonzepte folgen größtenteils linearen Mustern.




Die Politik ist territorial legitimiert und muss sich kurzfristig einer nationalen Wiederwahl stellen. Die globalisierte Wirtschaft als einflussreichster Gestalter der Globalisierung ist systembedingt kurzfristig an den Gewinnen der Aktionäre orientiert. Viele einflussreiche Medien unterliegen heute als globale Konzerne den Gesetzen der Wirtschaft mit entsprechender Berichterstattung. Die Zivilgesellschaft ist zwar langfristig orientiert, konzentriert sich aber in so genannten Nichtregierungsorganisationen (NROs) meist auf jeweils
ein Thema, oft lokal oder national und befindet sich häufig im Wettbewerb um Finanzierung und Öffentlichwirksamkeit ihrer Aktivitäten.


Die schlimmsten Verbrechen sind legalisiert!


Das weltweite Finanzsystem der "freien Marktwirtschaft" in Kombination mit Steueroasen könnte einmal als besonders effizienter Umverteilungsmechanismus in die Geschichte der Menschheit eingehen. Am Kern dieses Plünderungsprozesses müssen wir ansetzen und zwar im Dialog der Kulturen, statt uns einen "Kampf der Kulturen" aufdrängen zu lassen.

Die heutigen Missstände sind menschgemacht und werden durch unsere Institutionen aufrechterhalten. Genauso wie Armut kein Schicksal ist, sondern das Ergebnis eines weltweiten Umverteilungsprozesses, sind wir Menschen auch für die Klimakrise verantwortlich.

Zur materiellen Ungleichheit kommt eine ebenso ungerechte Machtverteilung in der weltweiten Politik. Eine Minderheit der weltweit reichsten Staaten hat in internationalen Entscheidungsprozessen das Sagen, sei es in der G8, dem UN-Sicherheitsrat, dem Internationalen Währungsfonds oder der Weltbank. 

Diese ökonomische und politische Asymmetrie wird durch die kulturelle Vorherrschaft dieser reichen Welt noch verstärkt. Viele empfinden die Kultur des Westens als Bedrohung ihrer eigenen einzigartigen Kultur und ihrer Traditionen.




Wir können das System ändern.







Die Gewohnheit beherrscht die Welt. Es ist Zeit für einen Machtwechsel.



Eine andere Welt ist möglich. Dafür müssen wir allerdings mit alten Gewohnheiten brechen und uns der herrschenden Meinung, was möglich ist und was nicht, widersetzen. Wir, die Bürger dieses Planeten, müssen uns unserer Verantwortung bewusst werden, unsere kollektive Intelligenz weltweit bündeln, ein globales Bewusstsein entwickeln und danach handeln.

In einem gemeinsamen Aktionsplan könnten sich die Bürger der Welt beispielsweise auf die Forderung nach einem pro Kopf gleichen CO2-Emissionsrecht einigen. Solch eine starke Vision für Klimagerechtigkeit könnte weltweit Millionen Menschen mobilisieren.

Martin Luther Kings Vision gleicher Menschenrechte für Schwarze oder die Forderung nach dem gleichen Wahlrecht der Frauen mag in den Ohren der meisten Zeitgenossen ebenso utopisch geklungen haben wie heute eine Forderung nach gleichen Emissionsrechten. Die Geschichte zeigt, dass das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern zahlreiche große zivilisatorische Errungenschaften hervorgebracht hat.

Gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien können wir die Chancen der modernen Kommunikationstechnologien nutzen, um unser Wissen weltweit zu teilen und uns zu vernetzen. So können wir den exponentiell wachsenden Problemen mit einem Schneeballeffekt des konzertierten Handelns begegnen.



Im Bewusstsein gemeinsamer weltweiter Werte kann aus Differenz Einigkeit werden.


Wir sind alle Teile einer großen Familie, einer weltweiten Gemeinschaft, die sich durch eine wunderbare Vielfalt der Kulturen und Lebensformen auszeichnet. Wir haben ein gemeinsames Ziel. Diese globale Gemeinschaft, die durch Handel und Technologien so gut verbunden ist, sollte auch auf Ebene gemeinsamer Werte und eines Weltethos verbunden sein.

In der Goldenen Regel "Was Du nicht willst, das man Dir tu‘, das füg‘ auch keinem andern zu." findet sich ein moralisches und ethisches Prinzip, das in allen Religionen und Kulturen der Welt vorhanden ist. Die Erd-Charta und das Parlament der Weltreligionen bieten weitere ethische Grundlagen für eine Weltgemeinschaft, die auf Respekt für die Natur, den Menschenrechten und insbesondere der Gleichberechtigung von Mann und Frau, ökonomischer Gerechtigkeit und Solidarität und einer Kultur des Friedens basiert.

Auf Grundlage dieser Werte erklären wir unsere Verantwortung für einander, für die Gemeinschaft und zukünftige Generationen. Lasst uns eine Welt schaffen
  • mit Respekt vor der Natur
  • in Frieden unter den Kulturen und Religionen
  • mit universellem Wohlstand
  • und Solidarität innerhalb der Gesellschaft

in der jeder Mensch sein Potenzial entfalten kann – eine Welt in Balance.


P.S. Die meisten Zahlen, Anregungen, Ideen und Bilder sind aus der oben genannten Broschüre, die ich in pdf-Format habe und so der großen Masse präsentieren möchte. Wenn jemand Interesse an dieser pdf hat, die übrigens weitere interessante Gedankengänge und Ideen bietet, dem kann ich diese selbstverständlich per Email schicken. Im nächsten Post werde ich diese präsentieren.